Frau sitzt nachdenklich beim Schreibtisch © Drazen , stock.adobe.com
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AK warnt vor Fake-Amazon-Mails!

Monika M. war überrascht, als sie von Amazon eine Nachricht über eine Bestellung bekam. Darin stand auch, dass sie gehackt und der Kauf in ihrem Namen abgeschlossen wurde. Sie sollte den Kauf stornieren und dafür ihre Zugangs- und Kreditkartendaten hergeben. Das kam Monika M. spanisch vor. Sie suchte Hilfe in der AK Konsumentenberatung. Und sie hatte den richtigen Riecher – ein betrügerisches Schreiben von Unbekannten. Kriminelle wollten unter dem Deckmantel einer Amazon-Bestellung ihre Daten klauen.

Vorsicht Datenklau

Monika M. soll angeblich wieder bei Amazon eingekauft haben: „[Kauf Akzeptiert] – Vielen Dank für die Bestellung. Raspberry Pi 4 Model B 4 GB Ultimatives Kit mit 32GB Class10 Micro SD-Karte“. Amazon informierte sie gleichzeitig, dass ihr Amazon-Konto gehackt wurde. Sie sollte mit dem beigefügten Dokument ihren Kauf stornieren. 

Monika M. öffnete die Datei und fand darin eine Rechnung für ein nie von ihr bestelltes Produkt um 87,99 Euro. Fürs Storno sollte sie ihre Amazon-Zugangs- und Kreditkartendaten auf einer vermeintlichen Amazon-Website bekanntgeben. Und da passiert der eigentliche Betrug!

Da Frau M. das alles komisch vorkam, suchte sie Rat in der AK Konsumentenberatung. Schnell bestätigte sich der Verdacht – die Bestellbestätigung war nicht echt. Es handelte sich um ein betrügerisches Schreiben von Unbekannten. Kriminelle wollten mit dem Vorwand einer Amazon-Bestellung ihre Daten stehlen.

Daran sind die gefälschten Amazon-E-Mails erkennbar

  • Als Absendername der Nachricht scheint zwar Amazon auf, die dazugehörige E-Mail-Adresse endet jedoch auf „@jljd28.com“ oder einer anderen unbekannten Endung und gehört nicht dem Unternehmen.

  • Die beigefügte PDF-Datei verfügt über Links, die auf die Website „djslowsalahapaakuremix2019.com“ oder einer anderen unbekannten Website und nicht auf die des Händlers führten.

  • Einen Blick in das echte Amazon-Konto werfen. Auch im Fall von Monika M. zeigte sich klar, dass es die angeblich von ihr durchgeführte Bestellung nicht gibt.

Tipp

„Phishing ist weit verbreitet. Prüfen Sie immer, ob der Inhalt der Nachricht stimmen kann“, rät AK Konsumentenschützer Jakob Kalina. „Schauen Sie sich auch die E-Mail-Adresse genau an. Kriminelle versuchen mit erfundene Hinweisen, persönliche Daten von Nutzern zu stehen.“ Immer wieder kommen Nachrichten von zum Beispiel Banken, Händlern, Paketdiensten und Co. Sie fordern KonsumentInnen auf, Daten zu aktualisieren oder ein Programm zu installieren.  
 

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