25.1.2018
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Aktuelle Infos zur NIKI Luftfahrt-Insolvenz

Ulla Reisch, die Masseverwalterin des in Österreich laufenden Insolvenzverfahrens, schreibt auf ihrer Homepage, dass Niki-Flüge von Air Berlin verkauft wurden. Das müssen Konsumentinnen und Konsumenten, die einen Flug gebucht haben, beachten.

Flugbuchungen vor dem 15.08.2017

Es müssen alle Ansprüche im deutschen Insolvenzverfahren (Aktenzeichen 36a IN 4295/17) über das Vermögen der Air Berlin PLC & Co Luftverkehrs KG, geltend gemacht werden. Forderungen für Ticketpreise und nicht erbrachte Zusatzleistungen, wie Zusatzgepäck, Sitzplätze oder nicht erhaltenes Essen, sind an den Insolvenzverwalter Lucas Flöther zu richten, Adresse siehe unten.

Die Frist für die Anmeldung in Deutschland ist der 1. Februar 2018 (einlangend).

Über die Website www.airberlin-inso.de können einerseits Informationen abgerufen werden, andererseits kann im "Gläubigerbereich", die Registrierung der Forderung erfolgen. Die Anmeldung ist kostenlos und kann selbst durchgeführt werden, eine anwaltliche Vertretung wird nicht benötigt. Per Post können Sie Ihre Ansprüche beim Sachwalter geltend machen:

Flöther & Wissing Insolvenzverwaltung
Wallstraße 14 A
10179 Berlin 

Flugbuchungen ab dem 15.08.2017

Hier ist die Sachlage immer noch nicht vollständig geklärt. Die Auskunft der österreichischen Masseverwalterin ist so zu verstehen, dass für ab 15.8.2017 gebuchte Flüge sämtliche Ansprüche im österreichischen Insolvenzverfahren über das Vermögen der Niki Luftfahrt GmbH geltend zu machen sind. Die Anmeldung von Forderungen ist in Österreich noch bis 14. Februar 2018 beim Landesgericht Korneuburg (Aktenzeichen 36 S 5/18d) möglich (Gerichtsgebühren sind 23 Euro).

Allerdings ist der Homepage des deutschen Insolvenzverwalters zu entnehmen, dass Ticketinhaber von nicht durchgeführten NIKI Flügen alleinige Gläubiger der Air Berlin PLC&Co Luftverkehrs KG sind und daher die Ansprüche im deutschen Verfahren gegen die AirBerlin anzumelden sind. Wir raten daher Ansprüche auf Erstattung des Ticketentgelts für Flugbuchungen, die ab dem 15. August 2017 vorgenommen wurden, vorsichtshalber auch gegenüber dem deutschen Insolvenzverwalter Lucas Flöther geltend zu machen. Die Forderungsanmeldungen beim deutschen Insolvenzverwalter ist kostenlos.

Diese Gelder sind gesichtert 

Nach Angaben des Insolvenzverwalters sollen die Kundengelder aller Ticketkäufe die nach dem 15. August 2017 (für Flüge bis Oktober 2018) erfolgten, gesichert sein. Gibt es neben den Ticketkosten weitere Ansprüche gegen die Airline (Fluggastrechte-Verordnung, Reisegepäckschäden etc) so sind diese Ansprüche im österreichischen Insolvenzverfahren beim Landesgericht Korneuburg per E-Mail an insolvenzverwaltung.niki@ulsr.at oder per Post an Ulla Reisch, Landstr. Hauptstr. 1a/Ebene 07/Top 09, 1030 Wien anzumelden.

Die Frist endet am 14. Februar 2018. Die Gerichtsgebühr beträgt 23 Euro.

Mehr Infos gibt es bei der österreichischen Insolvenzbank. Es wird geraten, die Medienberichte zu verfolgen und oben genannte Internetseiten, sowie die Homepage der Fluglinie selbst immer wieder abzufragen.

Was ist neu 2018?

Im Konsumentenschutz gibt es Erleichterungen. Weniger Bankomatgebühren, mehr Schutz bei Pauschalreisen und auch der Privatkonkurs wurde gemildert.

AK Erfolg gegen A1

Sie haben noch einen Handy-Vertrag, den sie vor dem 26.2.2016 abgeschlossen haben: Dann haben die AK Konsumentenschützer für Sie einen Erfolg erzielt.

Garantie und Gewährleistung

Was ist der Unterschied? Worauf sollte man achten? AK-Expertin Katharina Gruber erklärt und gibt im Video Tipps.

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