22.1.2016
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Der Blaumann der Zukunft

Modeschule-Direktorin Barbara Krenn-Schöggl, AK-Präsident Josef Pesserl und Fachvorständin Christine Reichl © Selina Graf, AK Stmk

Fette Beats, buntes Licht und ein Laufsteg in die Zukunft der Berufskleidung: SchülerInnen der Grazer Modeschule präsentierten in tollem Ambiente ihre Entwürfe der „Arbeitskleidung 2020“.

Die ewig gleiche Latzhose in Blau als täglicher Begleiter im Job oder der ewig gleiche blaue Zweiteiler? Nein, auf Initiative der Arbeiterkammer haben die Schülerinnen der 4. Klasse der Grazer Modeschule in einem einjährigen Projekt Abeitskleidung neu gedacht. Entstanden sind 15 Modelle für fünf Berufsfelder, die natürlich ihren praktischen Nutzen behalten haben, aber gleichzeitig auch modischen Pfiff zeigen. Präsentiert wurden die Kreationen von den Schülerinnen in großem Rahmen und unter den wachsamen Augen von Direktorin Barbara Krenn-Schöggl und hunderter BesucherInnen auf einem Catwalk quer durch den Grazer Kammersaal. Tosender Applaus folgte als Belohnung für viel Arbeit.

Was trägt die Gärtnerin künftig? © Selina Graf, AK Stmk

Recherche in der Lehrwerkstatt

„Uns war es wichtig, dass die Schülerinnen mit der Arbeitswelt Kontakt aufnehmen, damit die Funktionalität der Kleidung passt“, sagte Präsident Pesserl bei der Eröffnung. So stand zu Beginn des Projektes ein Besuch bei Siemens in Graz am Programm. Nach einer Werkführung ging es in die Lehrwerkstatt zum Fachkräftenachwuchs. „Wir haben recherchiert, was für die Berufsgruppen wichtig ist und welche Materialien wir verwenden müssen“, sagte Schülerin Michelle Bauer, die als Projektleiterin ernannt worden war.

Viel Arbeit von der Konzeption zur Ausführung. © Selina Graf, AK Stmk

Vom Entwurf zum Schnittmuster zum Modell

Aus den vielen Entwürfen wurden die besten ausgewählt, zum Schnittmuster weiter entwickelt und schließlich an der Nähmaschine als Modell umgesetzt. „Die Modeschule Graz ist eine berufsbildende Schule und für diese Ausbildung ist es wichtig, dass wir Projekte mit der Wirtschaft machen“, sagten Fachvorständin Christine Reichl und Diplomdesignerin Mareike Lührmann zur Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer.

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