26.6.2017
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Fit werden für den digitalen Verkauf

Das Lehrberufspaket 2017 passt Ausbildung an digitalisierte Arbeitswelt an. © Fotolia/Vadim Guzhva, AK Stmk

Mit dem Lehrberufspaket 2017 werden acht Ausbildungsordnungen modernisiert und der zunehmen digitalisierten Arbeitswelt angepasst. Lehrlinge im Einzelhandel lernen den Einsatz mobiler Endgeräte bei der Beratung und beim Verkauf, nutzen Laptop, Tablet und Handy beim Anbieten von Zusatzleistungen und Service oder wissen auch online
gestellte Fragen professionell zu beantworten.

AK-Experte Alexander Perissutti freut sich über diese Entwicklung, denn "Online-Handel und digitaler Verkauf im stationären Handel werden immer wichtiger. Darauf werden die rund 2.000 steirischen Lehrlinge im Handel nun gezielt vorbereitet." Ab diesem Sommer können sich interessierte Jugendliche für den Lehrberuf Einzelhandelskaufmann bzw. -frau ohne oder mit digitaler Ergänzung bei den Handelsbetrieben bewerben. Welche Unternehmen Lehrstellen anbieten, wird demnächst auch über die "APP in den Handel" (gratis Download über App Store und Google Play) abrufbar sein.

Diagnosecomputer

Lehrlinge für Reifen- und Vulkanisationstechnik können künf tig Diagnosecomputer bedienen, um Schäden an Reifen oder Fahrwerk zu finden. Sonnenschutztechnikerinnen und -techniker lernen die Installation und Inbetriebnahme von Steuerungs- und Automatisierungssystemen. Weitere modernisierte Lehren: Fertigteilhausbau (digital gesteuerte Produktionsanlagen für Bauelemente), Modulberuf Holztechnik (Sägetechnik sowie Design und Konstruktion), Buchbinder/Buchbinderin, Pflasterer/Pflasterin, Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutztechnik. Zudem wird der Ausbildungsversuch Zahnärztliche Fachassistenz um drei Jahre verlängert.

Lehrlinge: 1.260 Stunden in Berufsschule

Durch die höheren Anforderungen an Lehrlinge ist es an der Zeit, die Berufsschulzeit anzupassen, sagt ÖGB-Landesjugendsekretärin Tanja Bernhard.

Forum Lehre: Lehrlinge streben nach Sicherheit

Der Großteil der Lehrlinge hat mit der vielzitierten „Generation Y“ wenig bis nichts zu tun, so die Autoren der „1. österreichischen Lehrlingsstudie".

Lehre: Gute Ausbildung, aber schlechtes Image

450 Jugendliche wurden in einer AK-Studie befragt. Fazit: Es gibt zu wenig Info und die Lehre braucht mehr Marketing. Aber: Jobaussichten sind gut.

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