Kaufen dürfen Jugendliche unter 18 keine Zigaretten, aber als Lehrling eingequalmt werden schon. © Graf-Putz, AK Stmk
Kaufen dürfen Jugendliche unter 18 keine Zigaretten, aber als Lehrling eingequalmt werden schon. © Graf-Putz, AK Stmk

Lehrlinge im Raucherlokal

15.000 Euro Strafe droht steirischen Eltern, die ihren Kindern Zugang zu Tabak verschaffen. Das Mitrauchen in der Gastronomie müssen Lehrlinge aber dulden. Die AK fordert ein Arbeitsverbot im Raucherbereich.

Heuchlerische Regelung

„Diese Verordnung zum Beschäftigungsgesetz für Jugendliche ist heuchlerisch“, findet AK-Experte Alexander Perissutti. Es geht um eine Änderung des Kinder- und Jugend-Beschäftigungsgesetzes. Demnach wird der Zeitraum, in dem Jugendliche täglich in Raucherräumen in der Gastronomie arbeiten dürfen, von vier auf eine Stunde verkürzt. Der AK-Experte hält das für völlig unzureichend: „Nur ein Beschäftigungsverbot für Jugendliche in Raucherräumen bietet den 1.200 steirischen Gastro-Lehrlingen Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens.“

Kein Verkauf an Jugendliche unter 18 Jahren

Perissutti verweist in diesem Zusammenhang auf das Tabak-Verkaufsverbot für alle Jugendliche unter 18 Jahren, das ab Jänner in ganz Österreich gilt. Verboten ist etwa auch das Rauchen im Auto, wenn Jugendliche dabei sind. Laut steirischem Jugendschutzgesetz drohen Eltern, die ihren Kindern Zugang zu Tabak verschaffen, Strafen bis zu 15.000 Euro.

Kontakt

05-7799-2427 

bjb@akstmk.at 

Öffnungszeiten 
Mo bis Do 8 - 16 Uhr
Di 16 - 20 Uhr (Jugend)
Fr 8 - 13 Uhr