6.6.2016
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Papamonat: Es tut sich was

Papa mit seinem Baby auf dem Arm © Fotolia.com/timonko, AK Stmk

Auch Väter möchten dabei sein, wenn es anfangs noch ein bisschen drunter und drüber geht und der Tag allein damit ausgefüllt sein könnte, ihr Baby zu bestaunen. Bisher musste für diese erste gemeinsame Familienzeit oft der Urlaub geopfert werden. Lediglich Väter im Öffentlichen Dienst – bei Bund und Land – hatten einen Rechtsanspruch auf maximal vier Wochen unbezahlter Karenz während des Mutterschutzes (wenn weder Kaiserschnitt noch Frühgeburt: bis acht Wochen nach der Geburt).

In manchen Kollektivverträgen gibt es Regelungen für einen Papamonat (oft nur ein bis zwei Wochen, dafür in einigen Fällen mit Bezahlung), aber auch Betriebsvereinbarungen wurden dazu getroffen. "Eine Nachfrage beim Betriebsrat lohnt sich jedenfalls", empfiehlt die AK-Gleichstellungsreferentin.

Ab 2017 neue Regelung

Mit 2017 sollen dann alle Väter die Möglichkeit einer Berufspause nach der Geburt ihres Kindes haben: Zwischen 28 und 31 Tage lang, innerhalb von 91 Tagen nach der Geburt. Währenddessen sind sie kranken- und pensionsversichert. Einen Rechtsanspruch gibt es allerdings nicht; auch keinen Kündigungsschutz, wie von der AK gefordert. Der finanzielle Ausgleich in dieser Zeit beträgt ca. 700 Euro.

Nähere Daten sind unserem doppelseitigen Merkblatt Neuerungen März 2017 zu finden. Links unten ist der "bezahlte Papamonat".

Flexiblere Karenz für Partner

Bisher konnten deren PartnerInnen nur entweder gleich nach dem Mutterschutz oder gar nicht in Karenz gehen. Das hat sich geändert.

Änderungen für (werdende) Eltern

Mit dem Vereinbarkeitspaket treten einige lange geforderte Verbesserungen in Kraft - was sich 2016 im Mutterschutz- und Väterkarenzgesetz ändert.

Teilung der Karenz

Beide Elternteile haben das Recht auf Karenz! Nach welchen Modellen Sie sie sich teilen können und wann und wie Sie Arbeitgeber informieren müssen.

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