18.5.2017
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Tag der Pflege in Leibnitz

Zum ersten Mal konnten sich Angehörige in Leibnitz über die Pflege daheim informieren. © Graf, AK Stmk

Zum ersten Mal machte die Arbeiterkammer Steiermark mit dem "Tag der Pflege" in Leibnitz Station. Zwischen 15 und 20 Uhr hatten vor allem pflegende Angehörige die Möglichkeit, sich zu den verschiedensten Themen rund um die Pflege zu informieren. Ob an den verschiedenen Infoständen bei Expertinnen und Experten oder gleich selbst Hand anlegen in der Pflege-Aktivitäten-Ecke. In persönlichen Beratungen erhielten die Besucherinnen und Besucher Antworten auf Fragen bezüglich ihrer persönlichen Pflegesituation und nebenbei auch praktische Tipps.

Vorträge von Expertinnen und Experten

In neun Kurzvorträgen konnten die Besucherinnen und Besucher wertvolle Informationen sammeln. Das Sozialamt Graz stellte die neue Pflegedrehscheibe vor, mit der eine Anlaufstelle für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige geschaffen wurde. Die klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin sowie Psychotherapeutin Mag. Susanne Klaus gab einen Einblick in mögliche psychische Belastungen für pflegende Angehörige und gab hilfreiche Tipps um diese schwierigen Situationen gut bewältigen zu können. Das erste Mal mit dabei war auch AK-Steuerexperte Dr. Bernhard Koller, der den Besucherinnen und Besuchern wichtige Hinweise zur steuerlichen Absetzbarkeit von Pflegekosten mit nach Hause geben konnte.

Das neue Pflegevermächtnis

Notar Dr. Guido Schwab von der Notariatsgemeinschaft Mühl.Schwab informierte die pflegenden Angehörigen über das seit Jänner 2017 in Kraft getretene Pflegevermächtnis und die dafür notwendigen Voraussetzungen. Abgerundet wurden die Kurzvorträge mit den Themen 24-Stunden-Betreuung und Beihilfen für pflegende Angehörige, Unterstützung zu Hause, alles Wichtige zum Pflegegeld und der freiwilligen Sozialversicherung sowie der Pflegekarenz.
Zum Abschluss erzählte Mag. Dr. Erwin Horst Pilgram in seinem Hauptvortrag aus Sicht eines Mediziners aber auch aus persönlicher Erfahrung über die Herausforderungen und Grenzerfahrungen für pflegende Angehörige im Alltag.

24-Stunde-Pflege: Ärger mit Vermittlern

Bei der Suche nach 24-Stunden- Betreuung nehmen viele die Dienste von Vermittlungsagenturen in Anspruch. Dabei gibt es immer wieder Probleme.

Wenn Pflegende erben

Ab Jänner gilt das Pflegevermächtnis. Künftig werden Angehörige berücksichtigt, die vor dem Tod gepflegt haben. Alles dokumentieren, rät der Experte.

Die vielen Seiten der Pflege daheim

Unterstützung bei der schweren Aufgabe eine Angehörige oder einen Angehörigen zu betreuen und zu pflegen bot der Tag der Pflege im Grazer Kammersaal.

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