Tag der Pflege in Feldbach

Wenn jemand daheim zu pflegen ist, dann passiert das oft von heute auf morgen. Wurde nicht früh genug Vorsorge getroffen, dann sind Betroffene oft nicht mehr selbst in der Lage über die gewünscht Form der Pflege und Betreuung zu entscheiden, geschweige sie zu organisieren. Also sind es dann die Angehörigen, die mit dem Thema konfrontiert sind. Mit dem "Tag der Pflege" bietet die AK eine Plattform, um sich in kurzer Zeit rund um mit Infos zu versorgen. Die Veranstaltung tour das ganze Jahr durch die Bezirke.

Kurz und knackig

In Kurzvorträgen wurde über die 24-Stunden-Betreuung, Steuertipps, die verschiedenen Arten der Betreuung, aber auch die finanziellen Unterstützungen und die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf informiert. Im Hauptvortrag sprach Notar Guido Schwab über das neue Erwachsenenschutzgesetz. Infos dazu in den Downloads.

Leistbare Pflegeangebote

Wenn vor allem am Lebensende die Betreuung zu Hause mit "einfachen" Pflegemaßnahmen nicht mehr bewältigt werden kann, dann können palliative Pflege- oder Hospizdienste helfen. Knackpunkt sind oft die Kosten. Ob eine konkrete Pflege- oder Betreuungsmaßnahme leistbar ist, hängt vom eigenen Einkommen, der Pflegegeldstufe und allfälliger Förderungen ab, im Fall des Pflegeheimes auch vom vorhandenen Vermögen. Allerdings werden von der öffentlichen Hand bei vorliegender Heimbedürftigkeit jene Heimkosten übernommen, die über die eigene Finanzkraft hinausgehen. Die 24 Stunden Betreuung ist – trotz Förderung - noch immer eine Leistung, die sich vor allem Vermögende oder große Familien leisten können.

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