12.5.2015
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PflegerInnen verdienen mehr Anerkennung

Pflegerin wechselt Verband © Miriam Dörr, Fotolia

Vor 195 Jahren wurde Florence Nightingale geboren. Sie gilt noch heute als Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege. Zu ihren Ehren wird jedes Jahr am 12. Mai der Tag der Pflege gefeiert. Die AK Steiermark nutzt diesen Anlass, um auf die Wichtigkeit dieses Berufes aufmerksam zu machen.

„Pflegerinnen und Pfleger setzen sich 365 Tage im Jahr mit vollstem Einsatz für unsere Gesundheit ein. Es ist an der Zeit, den Mitarbeitern die Anerkennung und Wertschätzung zu geben, die sie verdienen. Dazu gehört ganz wesentlich, dass es endlich gerechte Gehälter und optimale Ausbildungen gibt“, erklärt AK-Präsident Josef Pesserl. Die Arbeiterkammer bietet Fachberatungen für Pflegeberufe an.

Gesundheit ist für die Menschen das wichtigste Gut. Sie zu fördern oder wieder herzustellen ist eine zentrale Aufgabe der Gesundheitsberufe. Ohne Pflegeberufe ist eine optimale Versorgung undenkbar. „Pflegerinnen und Pfleger halten das Gesundheitssystem am Laufen“, betont Josef Pesserl. In den vergangenen Jahren wird – wie Umfragen der steirischen Arbeiterkammer zeigen – die Belastung im Pflegeberuf größer, immer mehr medizinische Aufgaben werden vom Pflegepersonal übernommen. „Mit dem steigenden Druck und der größer werdenden Verantwortung muss aber auch eine höhere Entlohnung einhergehen. Ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsreform in Österreich muss die Neuverteilung der Kompetenzen sein, damit ist auch ein Anknüpfungspunkt für höhere Einkommen gegeben“, so AK-Präsident Pesserl.

Ausbildung für Pflegeberufe optimieren

Es ist auch höchst an der Zeit, die Ausbildung für die Pflegeberufe zu optimieren. Gesetzesentwürfe dazu liegen bereits vor, doch die Umsetzung gerät ins Stocken. „Die Reformvorschläge müssen umgehend in Begutachtung gehen und beschlossen werden“, erklärt AK-Experte Alexander Gratzer. Wie in den meisten EU-Ländern soll künftig die Ausbildung der gehobenen Pflege an Fachhochschule und Universitäten stattfinden, um der hohen Verantwortung und Bedeutung der Berufsgruppe Rechnung zu tragen. „Schon jetzt wird im Pflegebereich hervorragend gearbeitet. Die angestrebte Akademisierung führt dazu, dass alle Pflegerinnen und Pfleger ihre Arbeit auf demselben hohen Niveau verrichten können. Die Patienten werden davon profitieren.“

Der Pflegeberuf ist großteils weiblich, über 80 Prozent sind Frauen. Eine positive Nebenwirkung einer Aufwertung des Berufs in Ausbildung und Bezahlung wäre, dass damit die Einkommenskluft zwischen Männern und Frauen etwas geschlossen werden könnte. 

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