1.12.2015
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Pflegemesse Feldbach

Pflegemesse Feldbach © Walter Schmidbauer, AK Stmk

Erstmals machte die Pflegemesse Station in Feldbach und wurde gleich sehr gut besucht. Über 200 Gäste informierten sich über eine Pflege daheim. "Pflege ist sehr vielseitig, sodass man sich rechtzeitig um Informationen kümmern soll, besonders um unabhängige Informationen", sagt AK-Experte Mag. Alexander Gratzer.

Gleich selbst anpacken

"Wenn man gut informiert ist, kann man sich die Pflege um vieles leichter machen kann, in Organisation und Planung und auch, wenn man weiß, wie man richtig hebt." Diese Techniken konnte man in der praktischen Pflegeecke von drei Fachpflegekräften lernen und praktisch ausprobieren. Mag. Dr. Erwin Horst Pilgram betonte in seinem Vortrag die Notwendigkeit, als pflegender Angehöriger auch an sich zu denken, Stichwort Selbstpflege und Abgrenzung vom teilweise sehr fordernden Pflegealltag. "Nur wenn man auf sich selbst schaut, wird man in der Lage sein, dass die Pflege gut von der Hand geht", so der Internist. (Vortragsunterlagen in der Infobox rechts) 

Auszeit von der Pflege nehmen

Vor allem die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist der AK ein Anliegen. „Es gibt Modelle vom Pflegekarenzgeld und Pflege-Teilzeit oder dem Hospiz-Karenzmodell“, so Gratzer. Und auch Ersatzpflege gehört zur Selbstpflege. Ersatzpflege ermöglicht eine Auszeit vom Pflegealltag, wofür es eine finanzielle Unterstützung gibt. „Dazu muss der pflegende Angehörige die Pflege seit mindestens einem Jahr überwiegend durchgeführt haben und wegen Krankheit, Urlaub oder sonstigem wichtigen Grund verhindert sein“, erklärt Gratzer. Weiters muss der Betreuende mindestens ein Pflegegeld der Stufe 3, an Demenz erkrankte oder Minderjährige ein Pflegegeld der Stufe 1 beziehen. Das monatliche Nettoeinkommen darf 2.000 Euro (PG 1-5) bzw. 2.500 Euro (PG 6-7) nicht übersteigen. Die Ersatzpflege darf mindestens 1 Woche, maximal jedoch für vier Wochen pro Jahr genommen werden.

Pflegekarenz & Pflegeteilzeit

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Pflegefreistellung

Zeit für die Pflege naher An­ge­hö­ri­ger. Welche Eckpunkte gibt es? Worauf muss man achten? Plus Video von der Expertin.

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