15.10.2015
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Netzwerke in der Primärversorgung

Primärversorgungszentren


Die Gesundheitsreform, gesetzlich beschlossen vor zwei Jahren, ist die Basis für die derzeit heiß umkämpften Primärversorgungszentren. Weil diese Zentren erste Anlaufstation für die Bevölkerung bei Gesundheitsproblemen sein sollen, sind lange Öffnungszeiten verpflichtend. Das Konzept heißt „Das Team rund um den Hausarzt“ und sieht vor, dass sich neben Allgemeinmedizinern Pflegekräfte und weitere Gesundheits- und Sozialberufe koordiniert den PatientInnen widmen.

Gesundheitsplattform, Saal © Graf, AK Steiermark


Mag. Theurer © AK Graf, AK

„Auf diese Herausforderung auf das Gesundheitssystem wurde bereits mit einem neuen Ärztegesetz, das die Ausbildung neu regelt, reagiert“, sagte Mag. Patrizia Theurer vom Bundesministerium für Gesundheit. Neue Berufsgesetze, etwa für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe, seien in der politischen Endabstimmung. „Politisch noch offen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Primärversorgung.“ (Vortragsunterlagen rechts als Download)

Dr. Schmid © AK Graf, AK

Auch Prof. (FH) Dr. Tom Schmid von der Sozialökonomischen Forschungsstelle Wien nannte die Ärztevertretung als große Herausforderung für das Projekt: Ursprünglich habe es „Das Team rund um den Patienten“ geheißen, erst auf Drängen der Standesvertretung sind die Ärzte ins Zentrum gerückt. Es fehlten aber nicht nur die gesetzlichen Grundlagen für die Zentren, sagte der Experte, sondern auch eine Finanzierungsvereinbarung. (Vortragsunterlagen rechts als Download)

DGKS Rottenhofer © AK Graf, AK

DGKS Ingrid Rottenhofer von der Gesundheit Österreich GmbH ging in ihrem Vortrag auf die Aufgaben, Tätigkeiten und Kompetenzen in der Primärversorgung ein. Im Idealfall würden bei Primary Health Care die gemeinsamen Kompetenzen aller mehr ergeben, als eine gesundheitliche Erstversorgung: „Es geht um eine kontinuierliche Stärkung der persönlichen Ressourcen und der sozialen Beziehungen der Patienten, um eine Förderung der Gesundheit des Einzelnen und von Bevölkerungsgruppen zu erreichen.“ (Vortragsunterlagen rechts als Download)

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen
Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK