6.11.2017
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Mehr Personal im Pflegeheim

Das neue Kostenmodell des Landes verspricht mehr Zeit und Personal für Pflegeheime. © www.miriamdoerr.com, AK Stmk

Es sei ein langer Weg bis zur Einigung gewesen, sagt Norbert Schunko. Der steirische Geschäftsführer der Gewerkschaft gpa-djp vertrat bei den sich über drei Jahre ziehenden Verhandlungen die Pflegekräfte: "In der stationären Pflege in der Steiermark mit ihren 12.000 Beschäftigten kommen bis 2020 in Etappen 800 Kolleginnen und Kollegen dazu." Der neue Pflegeschlüssel – also das Verhältnis von Pflegekräften zu Heimbewohnerinnen und -bewohnern – bedeute einen Sprung vom Schlusslicht hin zum österreichischen Mittelfeld, sagt Schunko. "Die Arbeitsbelastung, der tägliche Druck für die Beschäftigten wird deutlich sinken." Für die Betreuung der alten Menschen wird mehr Zeit sein, die Pflegequalität wird steigen.

Bündnis für gute Pflege

Bei den Verhandlungen mit dem Land hatten sich die Gewerkschaften gpa-djp und vida und mit den steirischen Heimbetreibern zum "Bündnis für gute Pflege" zusammengeschlossen. "Die Gespräche standen mehrmals vor dem Abbruch, schließlich haben sich alle Seiten bewegt und eine gute Lösung gefunden." Auch Pflegeheim-Sprecher Franz Ferner von der Volkshilfe zeigt sich erleichtert: "Es gibt nun Transparenz und Planungssicherheit für die Heimbetreiber." Die neue Kostenregelung gilt sowohl für öffentliche als auch gewerbliche und gemeinnützige Anbieter.

Versicherungsmöglichkeiten bei Angehörigen-Pflege

75 Prozent der Pflegebedürftigen werden von nahen Angehörigen gepflegt. Freiwillige Versicherungen helfen, Pensionsversicherungszeiten zu erwerben.

Register für Gesundheitsberufe

Das Register wertet Gesundheitsberufe auf: Nur wer entsprechende Qualifikationen hat, wird aufgenommen.

Alles unter den Teppich gekehrt

Übel wurde einer Heimhilfe mitgespielt: Erst wurde die Frau von einem Patienten gewürgt, dann von ihrer Einrichtung im Stich gelassen.

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