Pflegekraft bei der Arbeit © Jacob Lund, stock.adobe.com
Für die Dauer der Corona-Pandemie sind neue rechtliche Bestimmungen im Gesundheits- und Pflegebereich in Kraft. © Jacob Lund, stock.adobe.com
17.11.2020

Covid-19: FAQ für Gesundheits- und Pflege­berufe

Die Arbeiterkammer dankt allen, die derzeit etwa in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und Mobilen Diensten dazu beitragen, dass Menschen in dieser besonderen Situation gut versorgt werden. Ihr leistet großartige Arbeit! Danke!

Wir haben - ergänzend zu den allgemeinen Infos unter www.jobundcorona.at - einige Informationen speziell für diese Berufsgruppen zusammengefasst. 

Für einen Überblick zur aktuell veränderten Rechtslage durch Covid-19 siehe:

Was ändert sich aktuell in meinem Arbeits­feld?

Das 2. COVID-2019-Gesetz enthält Änderungen für den Einsatz von Ärzten und Ärztinnen, Apotheken, Meldepflichten, Datenübermittlung, Bereitstellung von Hilfsmitteln, Ausstellung von Rezepten. 
=> Weitere Informationen siehe 2. COVID-19-Gesetz

Mit der COVID-19-Notmaßnahmenverordung wurden aufgrund der aktuel­len Situation weitere Regelungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsbereich beschlossen.

Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen dürfen die Einrichtung grundsätzlich nur dann betreten, wenn durchgehend eine den Mund- und Nasenbe­reich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung getragen wird.

Darüber hinaus muss für Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen sowie auch in bettenführenden Kranken- und Kuranstalten einmal pro Woche ein Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt werden und dessen Ergebnis negativ sein. Im Falle eines positiven Testergebnisses kann die Einrichtung dennoch betreten werden, wenn jedenfalls mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegt und auf Grund der medizinischen Laborbefunde (insbesondere aufgrund des CT-Werts größer 30) davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. 

Stehen Tests nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung, sind vorrangig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Bewohnerkontakt zu testen. Stehen dieses Tests jedoch nicht mehr zur Verfügung, ist bei Bewohnerkontakt durchgehend eine Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA) oder gleichwertige bzw. höherem Standard entsprechende Maske tragen.

Darüber hinaus müssen die Betreiber ein COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos ausarbeiten und umsetzen.

=> Weitere Informationen siehe COVID-19Notmaßnahmenverordnung

HINWEIS

Beachten Sie bitte auch die Links zu weiteren Informationen bzw. Fachinformationen am Ende der Seite.

Muss ich eine Maske tragen?

Als grundlegendste Schutzmaßnahme gilt das Einhalten eines 1-Meter-Abstandes. Gerade in der Pflege und Betreuung ist es häufig nicht möglich, diesen immer einzuhalten. Wenn der Abstand nicht sicher durchgehend eingehalten werden kann, sollte ein Mund-Nasen-Schutz (eine sogenannte OP-Maske) getragen werden. Eine solche Maske bietet zwar keinen vollkommenen Schutz gegen das Einatmen von Viren, jedoch wird das Gegenüber geschützt.

Bei Verdacht oder einer bestätigten Covid-19-Erkrankung muss die betreuende Person, je nach Tätigkeit, eine FFP2- oder FFP3-Atemschutzmaske, Haube, Handschuhe, Schutzkleidung und Schutzbrille tragen.

Ist der Patient/die Patientin klinisch gesund, muss keine Schutzausrüstung getragen werden. Zum Schutz der zu betreuenden Person wird aber auch hier das Tragen einer OP-Maske empfohlen.
=> weitere Informationen unter www.arbeitsinspektion.gv.at

Für Schwangere gibt es spezielle Regelungen:
 => weitere Infos 

Ändert sich etwas bei den Vorgaben zur Personal­berechnung?

Aufgrund der Covid-19-Krise kann in Pflegeheimen der Personalschlüssel unterschritten werden, dies jedoch nur dann, wenn die Pflege und Betreuung gewährleistet werden kann und das Fach- und Hilfspersonal nicht im vorgeschriebenem Ausmaß zur Verfügung steht. 
=>  weitere Infos

Wir informieren laufend über neue Entwicklungen.

Welche Änderungen ergeben sich generell bei Gesundheits- und Pflege­berufen?

Für die Dauer der Pandemie wurden Sonderregelungen auf Basis des 2. COVID-19-Gesetzes in einzelnen Berufsrechten geschaffen.

Sanitäterinnen und Sanitäter

Für die Dauer der Pandemie können auch Personen die Tätigkeiten von Sanitäterinnen und Sanitätern beruflich ausüben, die kein entsprechendes Berufsmodul absolviert haben - Sanitätergesetz (SanG) § 14 Abs 4

Für die Dauer der Pandemie dürfen vorübergehend auch all jene Personen als Sanitäter oder Sanitäterin tätig sein, denen die vorgeschriebene Fortbildung und Rezertifizierung fehlt. Das gilt vorübergehend auch für Personen, die bereits mehr als 100 Fortbildungsstunden im Rückstand sind. (SanG § 26 Abs 4).
Sanitäter und Sanitäterinnen dürfen Abstriche aus Nase und Rachen durchführen, um die Testung auf zum Beispiel das Corona-Virus zu ermöglichen (SanG § 9 Abs 1).

Medizinisch-technische Dienste (MTD-Berufe)

Darunter fallen:

  • Biomedizinische Analytiker/-innen
  • Diätologen/-innen
  • Ergotherapeuten/-innen
  • Logopäden/-innen
  • Orthoptiker/-innen
  • Physiotherapeuten/-innen
  • Radiologietechnologen/-innen

Personen, die für ihre MTD-Ausbildung im Ausland eine Anerkennung oder eine Nostrifikation erhalten haben, müssen zumeist vorgeschriebene Auflagen, wie etwa Ergänzungsausbildungen, erfüllen, bevor sie in Österreich tätig werden können. Für die Dauer einer Pandemie dürfen sie das auch dann, wenn die verlangten Ergänzungsausbildungen noch nicht abgeschlossen sind.

Auch in den medizinisch-technischen Laboratoriumsdiensten gibt es für die Dauer einer Pandemie Sonderregelungen. 

So können Laboruntersuchungen vom Fachpersonal vorübergehend auch ohne ärztliche Anordnung durchgeführt werden. Und um ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den medizinischen Laboren sicherzustellen, dürfen während einer Pandemie auch Menschen medizinische Laboruntersuchungen machen, die ein geeignetes naturwissenschaftliches oder veterinärmedizinisches Studium abgeschlossen haben MTD-Gesetz (MTD-G) § 4 Abs 5

=> Sonderregelung zur nachträglichen Registrierung

Gesundheits- und Krankenpflege

Für die Dauer einer Pandemie dürfen Personen ohne pflegerische Ausbildung und ohne die Qualifikation "Unterstützung in der Basisversorgung", kurz UBV, unterstützende Tätigkeiten bei der Basisversorgung durchführen. Dabei ist auf die entsprechende Dokumentation zu achten und sicherzustellen, dass alle Informationen über Veränderungen des Zustandes des begleiteten Menschen an die anordnende Pflegeperson weitergegeben werden.
Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) § 3a Abs 7

Personen, die für ihre Pflegeausbildung im Ausland eine Anerkennung oder eine Nostrifikation erhalten haben, müssen zumeist vorgeschriebenen Auflagen, wie zum Beispiel Ergänzungsausbildungen erfüllen, bevor sie in Österreich tätig werden können. Für die Dauer einer Pandemie dürfen sie das auch dann, wenn die verlangten Ergänzungsausbildungen noch nicht abgeschlossen sind.

Das gilt sowohl für den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege als auch für die Pflegeassistenzberufe.

=> Sonderregelung zur nachträglichen Registrierung

Muss ich mich weiterhin registrieren lassen?

Für die Dauer der Pandemie Covid-19 gibt es bei der Registrierung Änderungen. So dürfen auch Personen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, Pflegeassistenzberufe und Personen des gehobenen medizinisch-technischen Dienstes (MTD-Berufe), welche nicht im Gesundheitsberuferegister (GBR) eingetragen sind, den Beruf ausüben. Dies gilt dann, wenn ein entsprechender Qualifikationsnachweis erbracht werden kann oder Qualifikationen, die im Ausland erworben wurden, anerkannt (nostrifiziert) sind.
=> weitere Infos

Ich bin schwanger, darf/muss ich weiter­arbeiten?

Es liegen bis jetzt nur wenige Erfahrungen mit Schwangeren vor. Allgemein dürfen Schwangere jedoch in Bereichen, in denen der Schutzabstand sicher nicht eingehalten werden kann, wie im Gesundheitsbereich oder in der Kleinkinderbetreuung, nicht arbeiten. Das Tragen von Atemschutzmasken der Art FFP2 oder FFP3, aber auch FFP1 erschwert die Atmung und ist daher für Schwangere verboten. Hinweis: Mund-Nasen-Schutz (MNS, "OP-Masken") stellt keinen Atemschutz im Sinn von persönlicher Schutzausrüstung dar. Schwangere dürfen erforderlichenfalls einen solchen verwenden. Da das Tragen dieser Maske jedoch auch mit einem gewissen Atemwiderstand verbunden ist, sollte darauf geachtet werden, dass die durchgehende Tragedauer eine Stunde nicht übersteigt und dann eine Pause gemacht wird.

=> weitere Infos

Für aktuelle Infos siehe www.arbeitsinspektion.gv.at

Aktuell wird an Lösungen gearbeitet. Wir informieren Sie laufend. Einige Arbeitergeber haben bereits zum Schutz schwangerer (gravider) Kolleginnen spezielle Lösungen geschaffen wie etwa Dienstfreistellung oder Versetzungen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Betriebsrat und Arbeitgeber.

Wichtig: Das Kinderbetreuungsgeld reduziert sich nicht, sollten Untersuchungen, die im Mutter-Kind-Pass vorgesehen sind, aufgrund der derzeitigen Einschränkungen nicht durchgeführt werden können. Und: Kurzarbeit hat keine Auswirkungen auf das Wochengeld.
=> weitere Infos

Ich gehöre einer Risikogruppe an, muss/darf ich trotzdem arbeiten?

Seit 6. 5. 2020 gilt ein neues Bundesgesetz, das gemeinsam mit einer dazugehörigen Verordnung des Gesundheitsministers jene Vorerkrankungen definiert, die – aus medizinischer Sicht – vor einer Infektion mit COVID-19 ganz besonders zu schützen sind. Die Möglichkeit der Freistellung für Risikogruppen wurde durch das zuständige Bundesministerium bis zum 31. 12. 2020 verlängert.

Eine Aufzählung der möglichen Vorerkrankungen findet sich in § 2 der COVID-19-Risikogruppe-Verordnung. Sie ist jedoch nicht abschließend: Der behandelnde Arzt kann auf Grund seiner Expertise auch dann die Zugehörigkeit zur Risikogruppe attestieren, wenn Sie an ähnlich schweren Erkrankungen mit funktionellen oder körperlichen Einschränkungen leiden oder litten.

Klargestellt wurde nunmehr, dass es sich bei der betroffenen Gruppe der "Risikopersonen" um Menschen handelt, die sehr schwere Vorerkrankungen haben und wissenschaftlich belegt besonders gefährdet sind. Die Lösung gilt nun auch für alle Beschäftigten – auch für jene, die etwa in versorgungskritischen Bereichen arbeiten.

Siehe auch: Job und Corona: Schutz im Betrieb

Bitte klären Sie Ihr medizinisches Anliegen jedenfalls mit dem Betriebsrat und der Arbeitsmedizin beziehungsweise Ihrem Hausarzt ab.

Ich bin in Berufs­ausbildung. Wie geht es weiter?

Die Bestimmungen über die Durchführung von Ausbildungen in Gesundheitsberufen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, die von 16. März bis 26. April 2020 galten, wurden wieder abgeändert. Seit 12. Juni 2020 gibt es aktualisierte Empfehlungen zur theoretischen beziehungsweise praktischen Ausbildung im Gesundheitsbereich.

Für weitere Informationen siehe: Aktualisierte Information über Durchführung von Ausbildungen in Gesundheitsberufen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (12.06.2020)

Für weitere Fragen zu Ihrer Ausbildung kontaktieren Sie bitte Ihre Ausbildungsstätte bzw. die Abteilung Gesundheit, Pflege und Betreuung der AK Steiermark per E-Mail gesund.pflege@akstmk.at oder telefonisch unter 05 7799–2273

Hat Covid-19 Auswirkungen auf meine Sonderausbildungen/Spezialisierungen?

Für die Dauer der Pandemie wird die Frist von fünf Jahren gemäß Art. 38 3. Covid-19 Gesetz gehemmt. Weiters sind Berufsangehörige, die bereits bis zu fünf Jahre Tätigkeiten einer Spezialisierung ausgeübt und nicht die entsprechende Sonderausbildung bzw. Spezialisierung erfolgreich absolviert haben, für die Dauer einer Pandemie berechtigt, über die Kompetenzen gemäß §§ 14 bis 16 hinausgehende Tätigkeiten dieser Spezialisierung auszuüben. Siehe § 17 GuKG.

Ich will im Herbst eine Ausbildung zu einem Gesundheits- und Sozialbetreuungsberuf beginnen. Ist das möglich?

Durch die Covid-Pandemie ergeben sich Auswirkungen auf Anmeldefristen, Zulassungsprüfungen etc. Hier wurden spezielle Lösungen geschaffen. Für eine tagesaktuelle Information zu Ihrer gewünschten Ausbildung wenden Sie sich bitte an Ihre (gewünschte) Ausbildungsstätte und die Kolleginnen und Kollegen der AK-Bildungsberatung (Bildungsberatung AK Steiermark)

Kann ich mir diverse Covid-Tätigkeiten für meine Ausbildung anrechnen lassen?

Unter bestimmten Bedingungen gibt es Möglichkeiten, siehe dazu Art. 23 § 3 3. Covid-19 Gesetz (Sondervorschriften) für die Anerkennung bestimmter Tätigkeiten.

Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gibt Empfehlungen zu Covid-19 Schutzmaßnahmen für Beschäftigte in Krankenanstalten sowie für die Pflege und Betreuung in teil-/stationären Einrichtungen bzw. in der 24-Stunden-Betreuung.

Für weitere Informationen siehe: Informationen des Ministeriums

Mund-Nasen-Schutzmasken

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gibt eine Übersicht über die unterschiedlichen Einsatzbereiche von verschiedenen Masken im Gesundheits- und Sozialbereich: (21. April  2020) 

Wie diese Masken richtig verwendet werden und viele andere Fragen werden beantwortet.

Für weitere Informationen siehe: Informationen des Ministeriums

Können Masken im Krankenhaus wieder aufbereitet werden?

Unter bestimmten Bedingungen ja. Es braucht klare Hygienemaßnahmen. Siehe dazu den aktuellen Erlass aus dem Zentralen Arbeitsinspektorat vom 25. 3.2020.

Die Aufbereitung von Atemschutzmasken ist allerdings nur in einer Ausnahmesituation zulässig!

Aktuelle Informationen dazu finden Sie unter: www.arbeitsinspektion.gv.at

Besuchs­beschränkungen in den Alten- und Pflege­heimen und Kranken­häusern

Durch die COVID-19-Notmaßnahmenverordung sind Besuche in diesen Bereichen wieder sehr streng geregelt. 

Besuchsbeschränkungen in Alten-, Pfleg- und Behindertenheimen

Das Betreten dieser Einrichtungen ist grundsätzlich untersagt. Es gibt jedoch gewisse Ausnahmen, somit sind Besuche unter folgenden Umständen erlaubt:

  • Eine Besucherin bzw. ein Besucher pro Woche
  • Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge sowie zur Begleitung bei kritischen Lebensereignissen
  • Höchstens zwei Personen zum Besuch von unterstützungsbedürftigen Bewohnerinnen bzw. Bewohnern
  • Höchstens zwei Personen zur Begleitung minderjähriger Bewohnerinnen bzw. Bewohnern von Behindertenheimen
  • Bewohnervertreterinnen bzw. Bewohnervertreter nach dem Heimaufenthaltsgesetz sowie eingerichtete Kommissionen zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte

Wenn ein Besuch aus diesen Gründen erlaubt ist, darf die Einrichtung nur dann betreten werden, wenn ein negatives Ergebnis eines Antigen-Tests auf SARS-CoV-2 (nicht älter als 24 Stunden) oder eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (nicht älter als 48 Stunden) vorliegt.

Wenn ein derartiges Testergebnis nicht vorgewiesen werden kann, muss während des Besuchs bzw. Aufenthalts durchgehend eine Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA) oder gleichwertige bzw. höherem Standard entsprechende Maske getragen werden. Zwar dann, keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.

Stehen diese Masken (CPA) nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung, muss während des Besuchs bzw. Aufenthalts durchgehend eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung getragen werden, sofern wiederum keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist.

Besuchsbeschränkungen in Kranken- und Kuranstalten

Das Betreten von Kranken- und Kuranstalten ist grundsätzlich untersagt. Es gibt jedoch gewisse Ausnahmen, somit sind Besuche unter folgenden Umständen erlaubt:

  • Eine Besucherin bzw. ein Besucher pro Woche. Aber nur dann, wenn die Patientin oder der Patient länger als eine Woche aufgenommen ist
  • Höchstens zwei Personen zur Begleitung oder zum Besuch minderjähriger Patientinnen oder Patienten
  • Höchstens zwei Personen zur Begleitung unterstützungsbedürftiger Patientinnen oder Patienten
  • Höchstens eine Person zur Begleitung bei Untersuchungen während der Schwangerschaft sowie vor und zu einer Entbindung und zum Besuch nach einer Entbindung
  • Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge sowie zur Begleitung bei kritischen Lebensereignissen
  • Patientenanwälte nach dem Unterbringungsgesetz sowie eingerichtete Kommissionen zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte

Darüber hinaus gelten gewisse allgemeine Regelungen für Kundenbereiche, wie die Einhaltung des Mindestabstandes von einem Meter und die Verpflichtung eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

Weiters sind durch die Betreiber geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Nähere Informationen zu den steirischen Landeskrankenhäusern und Landespflegezentren finden Sie hier.

Empfehlungen zur schrittweisen Rückkehr zum Alltag im Chancengleichheitsbereich 

Das Sozialministerium hat am 18. Juni 2020 Empfehlungen zur schrittweisen Rückkehr zum Alltag in den Einrichtungen und Programmen der Behindertenhilfe der Länder herausgegeben.

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