Beschäftigte in Gesundheitsberufen haben ein Jahr Zeit, sich zu registrieren. Berufseinsteiger müssen sich gleich registrieren. © Graf-Putz, AK Stmk
Beschäftigte in Gesundheitsberufen haben ein Jahr Zeit, sich zu registrieren. Berufseinsteiger müssen sich gleich registrieren. © Graf-Putz, AK Stmk

Ein Jahr Zeit für Berufstätige

Berufsangehörige, die am 1. Juli 2018 ihren Beruf aktiv ausgeübt haben, können sich bis zum 30. Juni 2019 ein Jahr lang Zeit für die Registrierung lassen. Während dieser Zeit können sie ihren Beruf auch weiterhin ausüben. Diese Regelung gilt auch für Berufsangehörige, die ihr Dienstverhältnis infolge einer Karenz (z. B. Baby- oder Pflegekarenz) unterbrochen haben. Bei einem Jobwechsel muss man den neuen Dienstgeber darüber informieren, dass der Beruf am 1. Juli ausgeübt wurde und noch bis 30. Juni 2019 Zeit für die Registrierung ist.

So geht die Registrierung

Wenn der neue Dienstgeber die Registrierung vor Ort vereinbart hat, dann kann man diesen Service der AK-Registrierungsbehörde nutzen. Wurde die Vor-Ort- Registrierung im neuen Betrieb verpasst, stehen die Online-Registrierung oder die Registrierung in einer der 14 AK-Servicestellen zur Verfügung.

Registrierung vor Berufseinstieg

Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger, die ab dem 2. Juli 2018 erstmals ihre Tätigkeit aufnehmen, und am 1. Juli arbeitslose Berufsangehörige, die in ihrem Job wieder einsteigen, müssen sich bereits vor Jobantritt registrieren lassen. Da die Überprüfung des Antrags und der Nachweise auch längere Zeit in Anspruch nehmen kann, wird eine rechtzeitige Antragstellung empfohlen. Für die persönliche Registrierung ist ein Termin bei einer AK-Servicestelle notwendig. Termine gibt es online oder telefonisch.

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