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E-Cars brauchen teure Starthilfe


Steckdose Elektroauto © Sven Grundmann, Fotolia

Die Einführung der Elektromobilität wird viel Geld kosten. Hohe Fördermittel sind aber nur sinnvoll, wenn sie einen umweltfreundlicheren Verkehr bewirken.

Teurer Preis, geringe Reichweite

„E-Cars und Elektroroller sind gemessen an dem, was sie an Bequemlichkeit und Komfort bieten, zu teuer“, erklärt MMag. Josef Kaufmann, der sich in einer Studie mit einer Bestandsaufnahme aus Verbrauchersicht beschäftigt. Ein umgebauter Fiat 500 koste derzeit rund 36.000 Euro und damit dreimal so viel wie mit herkömmlichem Antrieb, die Reichweite eines E-Cars liege bei 100 bis 160 Kilometern.

Batterie- und Ladessystem vereinheitlichen

Elektroautos seien zu befürworten, wenn gleichzeitig der öffentliche Verkehr und Car Sharing forciert werden, meint der AK-Experte. Für eine erfolgreiche Markteinführung müssten einheitliche Batterie- und standardisierte Ladesysteme entwickelt werden. In der Einführungsphase sei ein Ausbau der Gewährleistungs- und Garantierechte wünschenswert, da über Nutzungsdauer und Reparaturanfälligkeit insbesondere der Akkus kaum Erfahrungswerte vorlägen.

Außerdem regt der AK-Experte die Schaffung einheitlicher Abrechnungssysteme beim Aufladen der E-Cars an und fordert eine Befreiung der ArbeitnehmerInnen von der Lohnsteuerpflicht für vom Arbeitgeber kostenlos bereitgestellten Strom zum Aufladen von Elektrofahrzeugen. (Studie in der Infobox)


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