30.6.2017

Achtung in Ungarn beim Vignetten-Kauf

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So wie jeden Sommer vermeintliche Strafzettel aus Slowenien und Kroatien vielen Steirerinnen und Steirern ins Haus flattern, gibt es heuer vermehrt Beschwerden über Mautstrafen aus Ungarn. Diese werden von einem Inkassobüro in London eingefordert. Wer sich mit einer Zahlungsaufforderung konfrontiert sieht, sollte den Zahlungsbeleg kopieren und dem Inkassobüro schicken. Lenkerinnen und Lenker, die keinen Beleg mehr haben, müssen sich überlegen, ob sie zahlen: "Wir wissen nicht, ob die Mautgesellschaft die Strafe überhaupt einklagt", so Bettina Schrittwieser, Leiterin des AK-Konsumentenschutzes.

E-Vignette ohne Plakette

Anders als in Österreich gibt es in Ungarn eine elektronische Vignette. Dabei wird das Kennzeichen bekannt gegeben und in das ungarische Mautsystem eingetragen. Man erhält nur eine Rechnung.

Flüchtigkeitsfehler

Doch beim Eintragen passieren öfters Flüchtigkeitsfehler: Oft stellt sich erst nach Erhalt einer Zahlungsaufforderung heraus, dass das Kennzeichen falsch erfasst wurde. Die Richtigkeit des Kennzeichens ist aber wichtig, da die Kontrolle elektronisch über einen Kennzeichenabgleich erfolgt. Die Expertin rät: "Die Rechnung bei Erhalt genau prüfen und zwei Jahre aufheben."